Erstiwoche überleben: Dein Starter-Guide
Die erste Woche an der Uni entscheidet oft über dein ganzes Sozialleben. Hier ist dein Guide um das Maximum rauszuholen — ohne dich zu überfordern.
TL;DR
Erstiwoche ist kein Marathon — es ist ein Sprint. Zeig dich, sag Ja, und nimm dir trotzdem Zeit zum Ankommen.
Du stehst vor dem Uni-Gebäude, hast deinen Stundenplan auf dem Handy, einen Rucksack auf dem Rücken und absolut keine Ahnung wo du hin musst. Willkommen in der Erstiwoche. Die aufregendste, chaotischste und wichtigste Woche deines Studiums — und ja, das ist keine Übertreibung. Denn die Leute, die du diese Woche triffst, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit deine Freunde für die nächsten drei bis fünf Jahre.
Kein Druck also. Hier ist dein Guide, damit du das Beste rausholst — ohne dich dabei komplett zu überfordern.
Tag 1: Überleben und Orientieren
Am ersten Tag geht es nicht darum, sofort deinen besten Freund fürs Leben zu finden. Es geht darum, anzukommen. Finde heraus wo deine Hörsäle sind. Wo die Mensa ist. Wo man Kaffee bekommt. Die Basics. Wenn du das hast, bist du schon weiter als die Hälfte deiner Kommilitonen, die am dritten Tag immer noch Gebäude suchen.
Die Campus-Tour am ersten Tag: Mitmachen. Auch wenn du denkst, du findest alles alleine. Es geht nicht um die Tour — es geht um die Leute, die neben dir laufen. "Auch Ersti?" ist der einfachste Gesprächseinstieg der Welt, und er funktioniert jedes einzelne Mal.
Der Fachschafts-Stand ist dein erster Anlaufpunkt. Die Fachschaft sind Studierende aus höheren Semestern die sich um den Nachwuchs kümmern. Sie kennen die besten Professoren, die leichtesten Wahlfächer und die besten Kneipen. Und sie organisieren die meisten Events der Erstiwoche. Hingehen, kurz vorstellen, fragen was diese Woche ansteht. Das dauert drei Minuten und bringt dir einen kompletten Veranstaltungskalender.
Die Fachschafts-Events: Pflicht, nicht Kür
Die Fachschaft organisiert in der Erstiwoche normalerweise drei bis fünf Events. Kneipentour, Spieleabend, gemeinsames Frühstück, Campusrallye, manchmal ein Grillen. Geh zu allem. Wirklich zu allem. Auch wenn du müde bist. Auch wenn du introvertiert bist. Auch wenn du denkst "Kneipentour ist nicht so meins".
Der Grund: Auf genau diesen Events entstehen die Freundschaften, die dein Studium definieren werden. Nicht in der Vorlesung — da sitzt du meistens schweigend neben Fremden. Sondern beim dritten Bier auf der Kneipentour, wenn jemand die gleiche Serie feiert wie du. Beim Spieleabend, wenn dein Team gemeinsam verliert und danach zusammen lacht. Beim Frühstück am nächsten Morgen, wenn alle verkatert dasitzen und Mensa-Kaffee trinken.
Die Fachschafts-Events sind der strukturierte Rahmen, den du als Ersti brauchst. Du musst nicht den Mut aufbringen, fremde Leute auf dem Campus anzusprechen. Du gehst einfach hin — und der soziale Kontext macht den Rest.
Smalltalk-Tipps die wirklich funktionieren
"Woher kommst du?" ist der Klassiker — und ja, er funktioniert. Nicht weil die Antwort so spannend ist, sondern weil die Frage ein Signal sendet: Ich bin offen für Gespräche. Und das ist in der Erstiwoche mehr wert als jeder originelle Gesprächseinstieg.
Noch besser als Fragen über Herkunft sind gemeinsame Probleme. "Hast du auch keinen Plan wo der Seminarraum ist?" "Wie lang wartet ihr schon auf den Kaffee?" "Ist das Mensa-Essen immer so?" Gemeinsame Probleme verbinden sofort — weil sie eine Mini-Allianz schaffen. Ihr gegen das System. Das ist die Basis für jede gute Freundschaft: gemeinsam etwas durchstehen, und sei es nur die erste Woche an einer neuen Uni.
Der wichtigste Tipp ist aber nicht was du sagst, sondern was du tust: Setz dich nicht alleine hin. Klingt offensichtlich, wird aber ständig ignoriert. Wenn du in den Hörsaal kommst und jemand sitzt alleine — setz dich daneben. In der Mensa: nicht den leeren Tisch nehmen, sondern fragen ob du dich dazusetzen kannst. An der Kaffeemaschine: nicht auf das Handy schauen, sondern den Menschen neben dir anlächeln. Jede Interaktion zählt.
Die Social-Media-Falle
In der Erstiwoche passiert etwas Vorhersehbares: Alle tauschen Instagram-Handles. Am Ende der Woche hast du 40 neue Follower — und mit keinem davon eine echte Verbindung. Das ist die Social-Media-Falle: Du sammelst digitale Kontakte und denkst, du hast ein soziales Netzwerk aufgebaut. In Wahrheit hast du 40 Profile, deren Stories du ab nächster Woche stumm durchscrollst.
Instagram-Follower sind nicht gleich Freunde. Ein Follow ist das Minimum an sozialer Verbindung — und oft auch das Maximum, wenn nichts anderes folgt. Besser: Tausch Nummern mit den Leuten, mit denen du wirklich geredet hast. Schreib am selben Abend: "War cool dich kennenzulernen. Bock nächste Woche Mensa?" Das ist ein konkreter nächster Schritt. Ein Follow ist es nicht.
Das soll nicht heißen, dass Social Media nutzlos ist. Die Ersti-WhatsApp-Gruppe deines Studiengangs ist Gold wert — für Organisatorisches, Lerngruppen und Verabredungen. Aber verwechsle nie digitale Sichtbarkeit mit echten Freundschaften.
Nach der Erstiwoche: Dranbleiben
Die Erstiwoche ist der Anfang, nicht das Ende. Die meisten Ersti-Freundschaften überleben die erste Woche — aber nicht den ersten Monat. Der Grund: Wenn die Routine einsetzt, hören viele auf aktiv Kontakte zu pflegen. Man sieht sich zwar in der Vorlesung, aber man verabredet sich nicht mehr aktiv.
Hochschulsport ist der beste Hack gegen das Einschlafen von Kontakten. Melde dich für einen Kurs an, den du jede Woche besuchst. Volleyball, Klettern, Tanzen, Kampfsport — egal was. Du triffst regelmäßig dieselben Leute, ihr habt ein gemeinsames Interesse und nach dem Training geht man oft gemeinsam essen. Das sind die Beziehungen, die halten.
Fachschaft beitreten ist die Turbo-Option. Wer sich engagiert, ist automatisch Teil einer festen Gruppe. Du organisierst Events für andere Studierende, triffst Leute aus höheren Semestern und baust ein Netzwerk auf, das weit über deinen eigenen Studiengang hinausgeht. Und auf dem Lebenslauf sieht es auch gut aus.
Regelmäßige Treffen etablieren: Jeden Mittwoch Mensa, jeden Freitag Feierabendbier, jeden Sonntag Brunch. Es klingt nach Routine — und genau das ist der Punkt. Routine schafft Verlässlichkeit, und Verlässlichkeit ist die Grundlage jeder Freundschaft. Wenn deine Freunde wissen, dass du jeden Mittwoch um 12 in der Mensa sitzt, kommen sie irgendwann automatisch.
Dein geheimer Vorteil: S'Up
Die Erstiwoche ist überwältigend. Hunderte neue Gesichter, Dutzende Events, und du versuchst den Überblick zu behalten. WhatsApp-Gruppen explodieren, Instagram-Storys rauschen vorbei, und am Ende weißt du nicht was wann wo stattfindet. Genau hier hilft S'Up.
Die App zeigt dir alle Events in deiner Uni-Stadt auf einen Blick. Fachschafts-Party am Donnerstag, Kneipentour am Freitag, Brunch am Sonntag — alles an einem Ort, ohne durch fünf Gruppen scrollen zu müssen. Du siehst direkt welche deiner Kontakte hingehen, und kannst mit einem Tap zusagen. Kein "Wer kommt?", kein "Wo nochmal?", kein "Schick mal den Link".
Aber der eigentliche Vorteil kommt nach der Erstiwoche. Wenn die erste Euphorie nachlässt und du merkst, dass du aktiv etwas tun musst um Leute zu treffen, zeigt dir S'Up jeden Tag neue Events in deiner Nähe. Vom Hochschulsport bis zur Hausparty, vom Lerngruppen-Treffen bis zum Konzert — immer mit dem sozialen Kontext, wer von deinen Freunden dabei ist.
Die Erstiwoche gibt dir einen Vorsprung. Was du daraus machst, entscheidet sich in den Wochen danach. Bleib neugierig, bleib offen, sag öfter Ja als Nein. Und wenn du mal nicht weißt, was du am Abend machen sollst: Öffne S'Up, schau was passiert und geh hin. Die besten Geschichten beginnen mit dem Satz "Ich wusste eigentlich gar nicht, was mich erwartet."
S'Up — die Social-Event-App für 18–30-Jährige
Events planen, teilen, entdecken — alles in einer App.
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